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(K)eine Überraschung

Manchmal kommt vieles zusammen. 

Bei diesem Satz denkt man oft an Negatives: an Anforderungen, denen man nicht mehr gewachsen ist, an plötzliche und unerwartete finanzielle Ausgaben, an Todesfälle in der Verwandtschaft – die Liste könnte beliebig lang fortgesetzt werden. 

Ich möchte hier jedoch von Positivem sprechen, denn auch von diesem kann viel zusammenkommen. Genau das habe ich in den letzten Tagen erlebt. Mehrere (voneinander unabhängige) Quellen direkt vor meiner Nase behandelten dasselbe Thema, noch dazu genau mein Thema, das zu belegen unter anderem der Sinn der vorliegenden Website ist: die immense Wichtigkeit richtiger sportlicher Betätigung für unsere Gesundheit. 

 

Aber am besten der Reihe nach: 

Als erstes stolperte ich im Internet über einen Zeitungsartikel, der eine deutsche Studie behandelte, die zum Ergebnis kam, dass das Um und Auf beim Gesundbleiben (oder auch –werden) weniger die Ernährung, der regelmäßige Arztbesuch, verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten oder ein ähnlicher Parameter ist, sondern das Maß körperlicher Leistungsfähigkeit, sprich Fitness. Was für eine Überraschung. 😉 

Kurz darauf stieß ich auf einen Filmbeitrag des ORF über den neu eröffneten Hollabrunner Bewegungspark. 

In diesem kommt auch – etwa ab Minute 15:20 – ein ortsansässiger Sportmediziner zu Wort, der die oben von mir genannten Ergebnisse der Studie ebenfalls bestätigt:

“Die Leistungsfähigkeit ist der wichtigste Prädiktor für die Lebenserwartung eines Menschen.”

Auf Deutsch: Die Fitness einer Person sagt am meisten über deren Chance aus, ein hohes Alter zu erreichen. Nicht die Cholesterinwerte, der Bodymass-Index oder was sonst gerne in den Mittelpunkt des medialen Interesses gerückt wird, sind für ein langes, gesundes Leben zuständig, sondern die körperliche Leistungsfähigkeit. Schön, wenn das eigene Bauchgefühl auch von einem Fachmann vor laufender Kamera bestätigt wird. 

Der letzte Punkt, der mich zum Verfassen dieses kurzen Artikels brachte, war der Umstand, dass ich heute die Ergebnisse meiner eben absolvierten Vorsorgeuntersuchung mit meiner Hausärztin besprechen durfte. Kurz und bündig: Ich bin laut großem Blutbild, laut Harnwerten, laut Stuhlprobe, EKG, Blutdruckmessung usw. topfit. Es ist kein Risikofaktor auszumachen, weit und breit nicht. Trotzdem ich Süßes liebe und mir nicht verbiete, trotzdem ich sicher noch mehr Obst und Gemüse zu mir nehmen könnte, trotzdem ich gerne auch hin und wieder das eine oder andere Bier trinke, sind alle meine Werte dort, wo sie sein sollen. Auch meine Ärztin stellte fest, dass der höchstwahrscheinliche Hauptgrund für diesen Umstand in meiner sportlichen Aktivität zu suchen ist. Familiäre Risikofaktoren wie Gefäßschwäche oder Neigung zur Tumorbildung würden auch bei mir, der ich jenseits der Fünfzig bin, durch richtiges Training egalisiert. 

Eine schöne Bestätigung meiner Theorie, dass unser Körper nur dann gesund bleibt, wenn er auch gemäß seiner Bestimmung verwendet wird – und zwar in jedem Alter. 

Dem letzten Aspekt möchte ich mich aber in einem meiner zukünftigen Blogeinträge gesondert und ausführlich widmen. Immerhin kann man mit sportlicher Betätigung weder zu früh noch zu spät beginnen, ein Umstand, der sich (auch in der Fachwelt) so richtig erst in den letzten Jahren herumgesprochen hat.

 

Also, dranbleiben: am Lesen dieser Website und vor allem am eigenen Training!