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Belastungsprobe mit kleinen Änderungen

Die erste längere Wanderung, bei der die Laufschuhe als Wanderschuhe getestet wurden, ließ darauf schließen, dass ursprünglich als solche konzipierte Wanderschuhe doch für längere Märsche besser geeignet sind. Tja, wer hätte das gedacht?

Eine härtere Sohle und die Stütze im Knöchelbereich in Kombination mit einem groberen Profil bewirkten bei den ziemlich genau 50 Wegkilometern (mit 450 Höhenmetern) des heutigen Tages, dass die Füße bei weitem fitter blieben als vor einem Monat. Nur eine - nicht nennenswerte - Blase und viel weniger Brennen an den Fußsohlen ermöglichte, dass auch die letzten Kilometer des heutigen Marsches  locker und flott zurückgelegt werden konnten.

Zusätzlich dazu hatte ich diesmal zwei Liter Wasser und mehr als ausreichend zu essen mit. Alle zwanzig Kilometer gab es eine viertelstündige Pause, in der wieder Brennstoff zugeführt wurde. Getrunken wurde jedoch auch zwischendurch.

 

Die gesamte Tour legte ich ohne Stress zurück, ich nahm mir viel Zeit zum Fotografieren oder Erforschen interessanter Dinge am Wegesrand, gönnte mir in einem Supermarkt zwischendurch sogar ein Eis - es war also eine seeeehr entspannte Wanderung, die auf diese Art und Weise allerdings auch ziemlich genau elfeinhalb Stunden dauerte. Bei gleicher Gehgeschwindigkeit und ohne ausgiebige Fotosessions wären sicher ein bis eineinhalb Stunden abzuziehen.

Das passt, denke ich.

Noch eine längere Tour mit zumindest 60 Kilometern im September und der Megamarsch kann kommen.

Auf gehts, Jubel!